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Mittwoch, 8. Juli 2009

Die Dialektik von Extension und Intension

Was Hans Alberts „milden Positivismus“ im Umgang mit Max Weber betrifft, so ziele ich hiermit darauf: ALBERT (1971:206) stellt so ziemlich beiläufig fest, dass Weber nicht auf der Höhe der Zeit, d.h. von Poppers Wissenschaftslogik, sei, und dass sich dies zwanglos daraus erklären lasse, Weber habe sich hierbei durch die traditionelle Logik täuschen lassen.

Ganz gewiss steckt in Alberts Anmerkung ein rationaler Kern, insofern nämlich bei Weber, an heutigen logischen Maßstäben gemessen, nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Es muss aber dennoch verwundern, dass Albert Webers zu Popper differierende Metatheorie nicht sofort dort aufnimmt, wo sie völlig klar und deutlich an den Tag tritt, nämlich auf den ersten Seiten der Gesammelten Aufsätze zur Wissenschaftslehre, wo die Gegenüberstellung von Naturwissenschaften und Geschichte auf WINDELBAND (1894) zurückgeführt wird und in Fragen der Wissenschaftslogik auf RICKERT (2007) verwiesen wird. SCHLUCHTER (1979)wie MERZ-BENZ (2008) geben sich redliche Mühe, nachzuweisen, was für jeden unvoreingenommenen Leser der Weber-Aufsätze klar und deutlich vor Augen liegt: Weber folgt der neukantianischen Erkenntnistheorie und Begriffslogik. Der Umweg ist also völlig unnötig, über Fragen der Begriffsbildung einen „milden Historismus“ bei Max Weber diagnostizieren oder erklären zu wollen. Zuerst kommt bei Max Weber der „Historismus“ (wenn er wirklich einer sein sollte; was ist das überhaupt?! Es geht Weber hier zentral zuerst um die Erkenntnisabsichten von Geschichte und Gesetzeswissenschaften, also entweder die konkret-historische oder die nomologische Erklärungsweise!). Danach erst, d.h. abgeleitet davon!, kommen für ihn die Fragen der Begriffsbildung und der Kausalerklärung.
„Auf der einen Seite Wissenschaften mit dem Bestreben, durch ein System möglichst unbedingt allgemeingültiger Begriffe und Gesetze die extensiv und intensiv unendliche Mannigfaltigkeit zu ordnen. Ihr logisches Ideal – wie sie am vollkommensten die reine Mechanik erreicht – zwingt sie, um ihren Begriffen die notwendig erstrebte Bestimmtheit des Inhalts geben zu können, die vorstellungsmäßig uns gegebenen ‚Dinge‘ und Vorgänge in stets fortschreitendem Maße der individuellen ‚Zufälligkeiten‘ des Anschaulichen zu entkleiden. Der nie ruhende logische Zwang zur systematisierenden Unterordnung der so gewonnenen Allgemeinbegriffe unter andere, noch allgemeinere, in Verbindung mit dem Streben nach Strenge und Eindeutigkeit, drängt sie zur möglichsten Reduktion der qualitativen Differenzierung der Wirklichkeit auf exakt meßbare Quantitäten. Wollen sie endlich über die bloße Klassifikation der Erscheinungen grundsätzlich hinausgehen, so müssen ihre Begriffe potentielle Urteile von genereller Gültigkeit in sich enthalten, und sollen diese absolut streng und von mathematischer Evidenz sein, so müssen sie in Kausalgleichungen darstellbar sein.
Das alles bedeutet aber zunehmende Entfernung von der ausnahmslos und überall nur konkret, individuell und in qualitativer Besonderung gegebenen und vorstellbaren empirischen Wirklichkeit, in letzter Konsequenz bis zur Schaffung von absolut qualitätslos, daher absolut unwirklich, gedachten Trägern rein quantitativ differenzierter Bewegungsvorgänge, deren Gesetze sich in Kausalgleichungen ausdrücken lassen. Ihr spezifisches logisches Mittel ist die Verwendung von Begriffen mit stets größerem Umfang und deshalb stets kleinerem Inhalt, ihr spezifisches logisches Produkt sind Relationsbegriffe von genereller Geltung (Gesetze). Ihr Arbeitsgebiet ist überall da gegeben, wo das für uns Wesentliche (Wissenswerte) der Erscheinungen mit dem, was an ihnen gattungsmäßig ist, zusammenfällt, wo also unser wissenschaftliches Interesse an dem empirisch allein gegebenen Einzelfall erlischt, sobald es gelungen ist, ihn einem Gattungsbegriff als Exemplar unterzuordnen.“ (WEBER 1988:5)

Voilà, hier sind alle wissenschaftslogischen Missverständnisse Webers an einem Ort versammelt. Und dennoch will ich behaupten, dass kein einziger dieser Fehler Webers Methodologiewahl hinreichend logisch begründet; noch glaube ich, dass dieselben die von ihm gewählte Option grundsätzlich logisch gefährden bzw. absurd machen.
1. „so müssen ihre Begriffe potentielle Urteile von genereller Gültigkeit in sich enthalten,..“ Unklar ist der genaue logische Sinn der These, dass Begriffe potentiell Urteile in sich enthalten. Hier mag Albert zurecht einen Salto mortale von Begriff zu Aussage reklamieren.
2. Im Extremfall werden quantitative Beziehungen absolut qualitätslos gedacht. Weber übersieht hierbei wohl die Grenzziehung zwischen „empirischen“ und „analytischen Aussagen. Also: Wer ausschließlich Beziehungen zwischen Zahlen betrachtet, betreibt Arithmetik, aber keine empirische Wissenschaft. Eine Binsenwahrheit, die gewiss noch heutige Ökonomen gerne mal aus dem Auge verlieren.
3. „Relationsbegriffe von genereller Geltung (Gesetze).“ Anscheinend ist Albert dieser kuriose Gesetzesbegriff nicht aufgefallen. Weber spricht anstatt von nomologischen Aussagen von Gesetzen als einem „Relationsbegriff von genereller Geltung“. Diese Art von Relationslogik zu klären, kann vermutlich nur die Lektüre von Heinrich Rickert helfen. Aber bevor man „altertümliche Logik“ schreit, sollte man sie erst einmal zu klären versuchen!
4. Das „gattungsmäßig“ für uns Wissenswerte deutet auf die aristotelische Definitionslehre hin, die man freilich für heutige wissenschaftliche Zwecke als wenig brauchbar bezeichnen muss.
5. Zuguterletzt: „Ihr spezifisches logisches Mittel ist die Verwendung von Begriffen mit stets größerem Umfang und deshalb stets kleinerem Inhalt,..“
Auch hier kommt, wie von Albert avisiert, die traditionelle Logik ins Spiel, die seit 1662 (Port Royal) behauptet: Jede Vermehrung der Intension eines Begriffes vermindert dessen Extension; und umgekehrt. Tatsächlich hat diese These eine nur sehr beschränkte Bedeutung (etwa bei Klassifikationen in der Art des von Aristoteles beschriebenen Verfahrens); wenn man sie verabsolutiert, wird sie hingegen falsch (KLAUS 1972:190ff.). Zugrunde liegt dieser These eine bestimmte Vorstellung des Abstraktionsprozesses: Abstrahieren heißt demnach das Weglassen von Merkmalsbestimmungen (Intensionen). Es kommt jedoch der Wahrheit näher, wenn man Abstrahieren als das Variabelmachen von Merkmalen begreift (KLAUS 1972:190ff.).
Man kann also Webers Wissenschaftslogik aus heutiger Sicht viel am logischen Zeug flicken. Diese Kritik betrifft aber mehr die logische Einkleidung als die erkenntnistheoretisch und methodologische Wahlentscheidung, die er getroffen hat. Diese zu kritisieren, müssen brauchbare Alternativen herangezogen werden. Ein Vergleich der Metatheorien ist hierzu gefordert, nicht aber genügt eine logische Kritik der logischen Mittel (umso weniger, wenn die zu kritisierende Logik gar nicht ausreichend dargestellt ist).

== Literatur ==
Hans Albert: THEORIE UND PRAXIS. Max Weber und das Problem der Wertfreiheit und der Rationalität. In: Hans Albert, Ernst Topitsch, (Hg.): Werturteilsstreit. Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1971. ISBN 3-534-04161-5. S. 200-236 (Aus: Die Philosophie und die Wissenschaften. Simon Moser zum 65. Geburtstag. Anton Hain : Meisenheim 1966. S. 246-272)
Max Weber: Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre. Tübingen 7. Aufl. 1988 (zuerst:1922)
Wolfgang Schluchter: Die Entwicklung des okzidentalen Rationalismus. Eine Analyse von Max Webers Gesellschaftsgeschichte. J.C.B. Mohr (Paul Siebeck) :Tübingen 1979. ISBN 3-16-541532-3.
Georg Klaus: Moderne Logik. Abriß der formalen Logik. VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften : 6. erw. Aufl. 1972 Berlin.
Peter-Ulrich Merz-Benz: Max Weber und Heinrich Rickert. Die erkenntnistheoretischen Grundlagen der verstehenden Soziologie. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008.
Heinrich Rickert: Die Grenzen der naturwissenschaftlichen Begriffsbildung. Olms-Weidmann, 2007. ISBN3487131471, 9783487131474. (zuerst: 1921)
Wilhelm Windelband: Geschichte und Naturwissenschaft. Rektoratsreden der Universität Straßburg, 1894.

Mittwoch, 10. Juni 2009

Nichterklären als Zielsetzung der Wissenschaft

Die Überschrift ist selbstverständlich als blanke Ironie gemeint. Der kleine Schönheitsfehler dabei ist, dass man in den Sozialwissenschaften (Soziologie, Wirtschaftswissenschaften,…) fast glauben könnte, sie sei ernsthaft gemeint.

Von der „Zielsetzung der Erfahrungswissenschaft“ hat uns POPPER (1964) gesprochen. Und sogleich in seinem ersten Satz hat er bemerkt, dass es naiv von ihm sei, vom „Ziel der Wissenschaft“ zu sprechen. Wenn, dann können nur Wissenschaftler Ziele haben. Als ein „modifizierter Essentialist“ hält er jedoch Wissenschaft für eine vernünftige Tätigkeit, und wo Vernunft, da sei auch ein Ziel. Zumindest Hegel würde Popper von Herzen zustimmen. Unsereins, der die Wikipedia kennt, ist nicht mehr so überzeugt, dass die Erkenntnis stets voranschreitet und dass die Wahrheit sich mühsam, aber unaufhaltsam ans Tageslicht durcharbeitet. Poppers optimistischer Glaube an den Erkenntnisfortschritt und die stete Annäherung an die absolute Wahrheit scheint nicht besser gegründet als Adam Smiths Glaube an die unsichtbare Hand bzw. an die Selbstheilungskräfte der Märkte: Religion, wenn vielleicht auch ohne Gott.

Immerhin, schon Popper zeigt sich seltsam hin und her gerissen:
1. Zielsetzung der Erfahrungswissenschaft ist die Erklärung der Wirklichkeit (POPPER 1964).
2. Die Erklärung geschichtlicher Abläufe ist wissenschaftlich unmöglich bzw. „Prophetie“ (POPPER 1965).

Solcher Eiertanz hat Tradition. Einerseits haben sich Sozialwissenschaftler bestrebt gezeigt, den Naturwissenschaften nachzueifern und wissenschaftliche Erklärungen der sie betreffenden Erscheinungen zu liefern. Andererseits wurde dasselbe mit den verschiedensten Argumenten abgelehnt und sogar bekämpft.

Marxisten rochen natürlich den Braten und vermuteten stets, den bürgerlichen Wissenschaftlern sei eine Wissenschaft, die keine Erklärungen liefere, immer noch lieber als eine, die marxistische Erklärungen benötige oder dazu keine Alternativen verfügbar hätte.

„Comparative-historical sociologists are tending to move from arguments against specific theories to arguments against theory in general.” (KISER/HECHTER 1991:2)

Was der Vulgärökonom nicht zu beschönigen weiß, davon schweigt er lieber. Auf die Spitze getrieben heißt das, den Erklärungsanspruch der Wissenschaft gegen das Dunkelmännertum der Religion einzutauschen.

„Die Gesetze aus der Wissenschaft hinauszujagen bedeutet in Wirklichkeit nur, die Gesetze der Religion durchschmuggeln zu wollen.“ (LENIN 20:196)

In dieser Position wussten sich Materialismus und Positivismus von jeher grundsätzlich einig, wobei Materialisten und Positivisten sich höchstens wechselseitig einen überflüssigen Restbestand an Metaphysik und Dogmatismus vorzuwerfen hatten (vgl. dazu LENIN 1947; [1]).

Die Diskussion schleppt sich so fort durch die Jahrhunderte, und wurde auch nicht dadurch besser, dass Fachwissenschaftler wie Max Weber, Schumpeter, Hayek und Eucken zwar immer wieder Methodologie betrieben haben, aber gleichsam wider ihren Willen und geringschätzig und ohne innere Bereitschaft, eine systematische Beziehung zwischen Metatheorie und Theorie herstellen zu wollen. Wahrlich ein merkwürdiges Schauspiel, ganz im Stile des Positivismus, wissenschaftlich Philosophie betreiben zu wollen und dabei die Philosophie loswerden (wovon nicht zuletzt auch Friedrich Engels träumte): der Wunsch, zu baden und sich dabei nicht nass zu machen.

Dass gerade der Ökonomie Reflektion not tut, zeigt Marxens Rede vom „Wertgesetz“. Dass ein „Naturgesetz“ nicht anders als in Form einer „nomologischen Hypothese“ (Hans Albert) zu formulieren sei, dieser „linguistic turn“ war Marx natürlich fremd. Man darf daher ruhig unterstellen, dass er, wenn er von „Wertgesetz“ sprach, damit nicht eine wissenschaftliche Aussage (evtl. gar mit deren spezifizierten Anfangsbedingungen!) im Sinne führte, sondern ganz inhaltlich einen Kausalmechanismus im Schilde führte (den der Verteilung der Arbeitskräfte auf die unterschiedlichen Zweige der Gebrauchsgüterproduktion). Dieses Interpretationsproblem macht sich insbesondere dann vorrangig bemerkbar, sobald man daran geht, das Transformationsproblem von Werten in Preise bzw. von KAPITAL Band I zu KAPITAL Band III zu diskutieren und hierzu gezwungen ist, es überhaupt einmal schlüssig zu formulieren.

Kurioserweise scheint nach einer gewissen Periode der Dominanz des „linguistic turn“ in der Wissenschaftstheorie die Soziologie gewissermaßen wieder auf Marxens Sichtweise der Dinge, bzw. der Erklärungsziele von empirischer Wissenschaft, zurückgekommen zu sein.

„A complete explanation also must specify a mechanism that describes the process by which one variable influences the other, in other words, how it is hat X produces Y. Mechanisms are vital to causal explanations, for they indicate which variable should be controlled in order to highlight existing causal relations.” (KISER/HECHTER 1991:5)

Schon PARSONS (1951) hatte hoffnungsvoll von sozialen Mechanismen gesprochen. ELSTER (1990) sieht darin gar in der Hauptsache die Erklärungsabsicht des Soziologen.
BOUDON (1983:17) hingegen erscheint „realistisch“ genug, diese Ziele der Erfahrungswissenschaft aufgeben zu wollen:

„the ultimate reality sociologists deal with are individual actions and systems of action. This excludes the naturalistic view of social change (…) The strategic and innovative dimension of human action makes all empirical lawlike statements on social change mere conjectures.”

Doch auch die Aussagen der Naturwissenschaften sind keine absolute Wahrheiten, sondern (geprüfte und bestätigte) Vermutungen.

Mit der Erkenntnisabsicht der empirischen Wissenschaften ist es so wie mit der Vernunft: Ohne allgemeine Prinzipien bzw. Regelhaftigkeit ist nichts Vernünftiges auszusagen. Dies richtet sich grundsätzlich gegen SPINNERs (1994) Doppelvernunft, die eine „okkasionelle Vernunft“ ins Spiel bringen möchte. Ähnlich ist es um die Erklärungsabsicht der empirischen Wissenschaften bestellt. Entweder man will eine Sache wissenschaftlich erklären; dann muss man dazu eine Regelhaftigkeit voraussetzen (wenn diese die Realität nicht liefert, dann muss diese andersweitig hergezaubert werden, durch transzendentale Bedingungen der Erkenntnis oder durch den Heiligen Geist; uns Deutschen steht hier mit Kant, Hegel bis hin zu Max Weber und so weiter ein fast vollständiges Spektrum zur Verfügung).

So muss der Verzicht des Historismus auf Theorie nicht nur zum Verzicht auf die theoretische Analyse von Gesellschaft führen, sondern auch jedweden Vergleich von Gesellschaften unmöglich machen.

„Ironically, the historicist’s emphasis on the complexity of history, and their rejection of the analytical separation of parts from wholes, is inimical not only to general theory but also to the very enterprise of comparing different societies …” (KISER/HECHTER 1991:11)

[1] « Il y a vingt ans, alors que je commençais l'étude systématique de l'épistémologie de Popper, j'étais encore marxiste. Au fur et à mesure que j'avançais dans la lecture, se découvraient des affinités avec l'oeuvre de Lénine. L'attaque sur le fond contre la ligne Berkeley-Mach. La revendication de la valeur objective de la science, c'est-à-dire de sa portée cognitive. L'idée que la réalité peut être sondée à l'infini (un point sur lequel Lénine insiste beaucoup) et, de là, que les théories scientifiques ne sont jamais conclusives. Et encore : la commune aversion pour le phénoménisme, tellement marquée chez Popper qu'elle le conduit à accepter pour sa propre philosophie la dénomination "d'essentialisme modifié". Non seulement la profession réalisme toujours plus appuyée. Enfin la forte revendication de la théorie de la "vérité comme correspondance" après le célèbre essai de Tarski et l'interprétation (discutable) que Popper en a donnée. »
Lucio Colletti: Lénine et Popper

== Literaturverzeichnis==
Edgar Kiser, Michael Hechter: The Role of General Theory in Comparative historical sociology. American Journal of Sociology, 97(1), 1991
W. I. Lenin: Materialismus und Empiriokritizismus. Kritische Bemerkungen über eine reaktionäre Philosophie. Moskau 1947
Jon Elster: Nuts and Bolts for the Social Sciences. Cambridge University Press. Cambridge, New York, Port Chester, Melbourne, Sydney repr. 1990. ISBN 0-521-37606-8.
Raymond Boudon: Individual Action and Social Change. A No-theory of Social Change. British Journal of Sociology, 34, 1983, S. 1-18
Karl R. Popper: Die Zielsetzung der Erfahrungswissenschaft. In: Hans Albert, (Hg.): Theorie und Realität. Ausgewählte Aufsätze zur Wissenschaftslehre der Sozialwissenschaften. J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) Tübingen 1964.
Karl R. Popper: Prognose und Prophetie in den Sozialwissenschaften. In: Ernst Topitsch, (Hg.): Logik der Sozialwissenschaften. Kiepenheuer & Witsch Köln Berlin 1965.
Helmut F. Spinner: Der ganze Rationalismus einer Welt von Gegensätzen. Fallstudien zur Doppelvernunft., Frankfurt 1. Aufl. 1994